Ordnung, die bleibt - meine 5 besten Tipps

Einmal Ordnung schaffen für immer! Das versprechen viele Ratgeber und es klingt einfach fast zu schön um wahr zu sein. Vergessen wird dabei manchmal darauf, dass wir abseits von Ordnung in unserem Zuhause noch ein Leben haben. Ein Leben, in dem wir Dinge benützen, Sachen kaufen und mit Gegenständen irgendwas machen sollen. Da ist das Wiedereinziehen des Chaos schon vorprogrammiert. Echt ärgerlich! Da macht man sich die Mühe und es sieht schnell wieder aus wie vorher. Um aus diesem ewigen Teufelskreis auszubrechen, möchte ich dir meine 5 besten Tipps für Ordnung im Alltag mitgeben.

1. Einkaufsüberlegungen

 Klar bleibt es nicht allein, bei den Dingen, die wir zuhause haben. Es kommen andere dazu. Egal ob es sich um Lebensmittel handelt (z.B. auch Gewürze brauchen Platz) oder die neue Handtasche, in die du dich so verliebt hast. Um dem Chaos schon beim Einkaufen vorzubeugen stell dir bitte folgende Fragen, bevor du zur Kassa marschierst: 

  • Brauch ich es wirklich? 
  • Habe ich eine Alternative dazu schon zuhause? 
  • Wo räume ich es hin? 
  • Was erwarte ich von diesem Gegenstand? Welches Bedürfnis möchte ich damit erfüllen? 

Passt! Der Kauf war für dich gut begründet, also wandert das Ding zu dir mit nach Hause. Da wendest du bitte die goldene Regel an: Einkäufe sofort wegräumen! Und so hast du schon eine Top-Chaosquelle direkt beseitigt. Dann kannst du dich wunderbar an deiner neuen Errungenschaft erfreuen. 🙂


2. Aufräum-Korbmethode 

Hier liegt eine Socke im Wohnzimmer. Komisch, wie kommt denn das Kinderbuch ins Bad? Mit jedem einzelnen Gegenstand legst du nicht nur viele Meter Fußweg zurück, sondern leistest auch Unmenge an Denkarbeit, weil deine Gedanken so viel herumhüpfen müssen. Mach es dir leichter: Schnapp dir, am besten zu einer festen Zeit, einen Korb (z.B. Wäschekorb) und sammle ohne viel Nachzudenken alles ein, was nicht dort ist wo es hingehört. Geh einmal deinen ganzen Wohnraum durch. Spezialaufgabe: Räum dabei nichts weg und lass dich nicht von anderen Arbeiten ablenken! Dann gehst du den Weg wieder retour und bringst alle Gegenstände „in ihr Zuhause“. È voila! Das Aufräumen ist beendet. ✔️

 

3. Übergangsbox(en)

Gerade im Eingangsbereich landen schnell mal Dinge, mit denen irgendwas zu tun ist. Die Uhr braucht eine neue Batterie vom Uhrmacher. Der Schraubenzieher ist vom Keller in den Wohnbereich gewandert und nicht mehr zurück. Diese Sachen "kullern" dann so herum und wollen dein Aufmerksamkeit.
Stell dir dafür eine „Übergangsbox“ hin, in der all diese Dinge erstmal gesammelt werden. Achtung: Setz dir regelmäßig einen Termin, um die Übergangsbox zu entleeren. Den Fehler hab ich selbst schon gemacht und so wird die Übergangsbox schnell zur Lagerbox. Weihe deine Mitbewohner:innen in die neue Vorgehensweise ein und entleert die Box am Besten gemeinsam. Bestenfalls ist sie zum Termin sogar leer, weil immer wieder etwas erledigt wurde. 😉

 

4. Termine statt To-Do-Liste 

Dieser Tipp ist meine persönliche neue Errungenschaft im Alltag. Ich hatte bisher immer eine oder sogar mehrere To-Do-Listen. Um ehrlich zu sein, manche Dinge davon hab ich nie erledigt. Sie waren weder wichtig noch dringend. Darum setze ich mir nun für alle wichtigen To-Dos Termine im Kalender. So ist die Zeit dafür reserviert und ich komm viel weniger in Versuchung, die Aufgabe immer wieder vor mir herzuschieben. Für mich war es ein echter Game Changer. Außerdem übersehe ich somit den Zeitpunkt nicht mehr, wenn etwas dringnd wird.
Übrigens: Mach dir auch ruhig einen Termin mit dir selbst um zu entspannen oder einem Hobby nachzugehen. Es gibt immer etwas zu tun und vermutlich wird dich niemand darauf hinweisen, dir Zeit für dich zu nehmen. 😌

 

5. Neues kommt, Altes geht 

Dieser Tipp gehört zu den Klassikern unter den Ordnungsregeln. Du kaufst ein neues Kleidungsstück. Dann ist das gleich eine gute Gelegenheit ein altes Kleidungsstück gehen zu lassen. Gleiches gilt auch für Handtaschen, Schuhe und Co. So platzt dein Schrank niemals aus allen Nähten und du bleibst bei der wunderbaren Ordnung, die du dir einmal geschaffen hast. Natürlich sollst du Dinge, die noch gut sind, nicht einfach wegwerfen. Dafür gibt es genug Möglichkeiten, um diesen ein zweites Leben zu schenken. Es ist dir zu schade um’s Geld? Dann verkaufe den Gegenstand am Gebrauchtwarenmarkt z.B. online (willhaben etc.), im Secondhand Shop in deiner Gegend oder einem Flohmarkt. Wenn du dir den großen Aufwand nicht antun möchtest, dann tu etwas Gutes und spende diesen Gegenstand einer karitativen Einrichtung. Ich persönlich bin begeistert von den Volkshilfe Concept Stores in meiner Region. Hier wird Altes liebevoll dargestellt und zu günstigen Preisen für jede:n verkauft. 🥳

 

Ich hoffe, du kannst den einen oder anderen Tipp gebrauchen und damit deinen Alltag ein Stückchen ordentlicher machen. Denn genau das ist doch der Sinn der Ordnung

Schaffe dir Leichtigkeit im Leben und Zeit für die wirklich wichtigen Dinge!

 

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Alles Liebe, 

deine Stefanie 

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